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Krankengeld: Ab wann bekommst Du es und wie es beantragt wird

Krankengeld: Ab wann bekommst Du es und wie es beantragt wird

Krankengeld ist eine finanzielle Unterstützung, die das Einkommen einer Person ersetzt, wenn sie wegen Krankheit nicht arbeiten kann. Gerade in Zeiten gesundheitlicher Not ist diese Absicherung eine essentielle Unterstützung für viele Arbeitnehmer sowie Selbstständige. Es handelt sich dabei um eine Leistung, die sowohl von der gesetzlichen Krankenversicherung als auch von privaten Krankenversicherungsanbietern unter bestimmten Voraussetzungen bereitgestellt wird.

Die Bedeutung des Krankentagegeldes kann kaum hoch genug eingeschätzt werden. Für Angestellte bietet es eine notwendige finanzielle Absicherung, sollte eine Krankheit sie daran hindern, ihrer Arbeit nachzugehen. Ohne diese Unterstützung könnten viele Menschen in finanzielle Schwierigkeiten geraten, besonders wenn eine Krankheit zu einem langfristigen Arbeitsausfall führt. Für Selbstständige spielt das Krankentagegeld ebenfalls eine kritische Rolle, da sie im Gegensatz zu Angestellten in der Regel keinen Anspruch auf eine Lohnfortzahlung durch einen Arbeitgeber haben. Selbstständige müssen daher oftmals privat vorsorgen, um im Krankheitsfall nicht ohne Einkommen dazustehen.

Dieser Artikel bietet eine umfassende Übersicht zum Thema Krankentagegeld, erklärt die Unterschiede in der Versicherungsart und die Anspruchsvoraussetzungen, und gibt praktische Hinweise zur Antragstellung. Unser Ziel ist es, Ihnen ein tiefgreifendes Verständnis zu vermitteln und dabei zu helfen, den Prozess so reibungslos und problemlos wie möglich zu gestalten.

Was ist Krankentagegeld?

Das Thema Krankentagegeld mag auf den ersten Blick etwas trocken erscheinen, ist aber überaus relevant, wenn du mal nicht auf der Höhe bist und deshalb nicht arbeiten kannst. Stell dir vor, du bist länger krank und dein Gehalt fällt aus – genau dann springt das Krankentagegeld ein. Doch bevor wir ins Details gehen, lasst uns klären, was das eigentlich ist:

Krankentagegeld ist eine finanzielle Absicherung, die dazu gedacht ist, deinen Verdienstausfall teilweise zu kompensieren, wenn du wegen einer Krankheit oder einem Unfall nicht arbeiten kannst. Es ist also quasi ein Sicherheitsnetz, das dafür sorgt, dass deine Miete und Lebenskosten weiter bezahlt werden können, auch wenn dein Arbeitsplatz gerade eine Weile ohne dich auskommen muss.

Es gibt dabei zwei Haupttypen von Krankentagegeld - das gesetzliche und das private Krankentagegeld. Die gesetzliche Krankenversicherung bietet eine Grundabsicherung, die allerdings erst nach der sechswöchigen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber greift. Das bedeutet, dass du in den ersten sechs Wochen deiner Krankheit weiterhin dein normales Gehalt erhältst, erst danach zahlt die gesetzliche Krankenversicherung das Krankengeld, welches in der Regel etwa 70% deines Bruttogehalts beträgt, jedoch höchstens 90% des Nettogehalts. Dieses Krankengeld wird maximal für 78 Wochen gezahlt, danach endet die Leistungsberechtigung durch die gesetzliche Krankenkasse für diese Krankheitsphase.

Im Vergleich zur gesetzlichen Absicherung, kannst du dich mit einer privaten Krankentagegeldversicherung besser stellen. Hier kann die Höhe der täglichen Auszahlungen individueller angepasst werden, sodass sie näher an dein eigentliches Nettogehalt heranreicht oder dieses sogar komplett abdeckt. Zudem kannst du den Beginn der Auszahlungen variieren, beispielsweise schon ab dem ersten Krankheitstag oder nach einer gewählten Frist, die deinen Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten entspricht.

Obwohl das Krankentagegeld eine wichtige Einkommenssicherung darstellt, ist sein Bekanntheitsgrad und das Verständnis der genauen Modalitäten und Unterschiede zwischen den Versicherungsarten nicht immer ausgeprägt. Daher ist es wichtig, sich frühzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine private Zusatzversicherung in Betracht zu ziehen, um im Krankheitsfall finanziell gut aufgestellt zu sein.

Die rechtliche Grundlage des Krankentagegeldes

Das Krankentagegeld ist eine wichtige finanzielle Absicherung für Arbeitnehmer und Selbstständige, die aufgrund von Krankheit oder Unfall nicht arbeiten können. Die rechtlichen Grundlagen dafür sind im Fünften Buch des Sozialgesetzbuches (SGB V) verankert, speziell in den Paragrafen 44 bis 51. Diese gesetzlichen Bestimmungen regeln nicht nur wer anspruchsberechtigt ist, sondern auch wie das Krankengeld berechnet wird und unter welchen Umständen es gezahlt wird.

Zuerst einmal, das Krankentagegeld ist dazu gedacht, den Verdienstausfall bei Arbeitsunfähigkeit teilweise zu ersetzen. Interessant ist hierbei, dass das Krankentagegeld ab der siebten Woche der Arbeitsunfähigkeit von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gezahlt wird. Die ersten sechs Wochen übernimmt in der Regel der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung.

Für Selbstständige sieht es ein bisschen anders aus: Sie sind nicht automatisch über die GKV versichert und müssen sich oft privat oder freiwillig gesetzlich versichern, um Anspruch auf Krankentagegeld zu haben. Hier hängt der Anspruch häufig von den individuellen Vertragsbedingungen der jeweiligen Krankenversicherung ab.

Weiterhin wichtig zu verstehen ist, dass die Höhe des Krankentagegeldes von verschiedenen Faktoren abhängt. Sie richtet sich nach dem zuletzt erzielten regelmäßigen Arbeitsentgelt des Versicherten und soll in der Regel rund 70% bis 90% des Nettoverdienstes betragen. Durch diese Regelung soll gewährleistet werden, dass der Lebensstandard auch während einer längeren Krankheitsperiode weitgehend gehalten werden kann.

Ein weiterer rechtlicher Aspekt, der auch beachtet werden sollte, ist die sogenannte Blockfrist. Das Krankengeld wird für dieselbe Krankheit maximal für 78 Wochen innerhalb von drei Jahren gezahlt. Erst bei einer neuen oder anderen Gesundheitsstörung beginnt eine neue Blockfrist.

Abschließend sei erwähnt, dass das Sozialgesetzbuch auch Regularien zu den Pflichten der Krankentagegeldempfänger enthält. Dazu gehört unter anderem die Pflicht, der Krankenkasse umgehend eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorzulegen und Mitteilungen über Veränderungen im Gesundheitszustand oder der beruflichen Situation zu machen.

Diese rechtlichen Bestimmungen sorgen dafür, dass der Anspruch und die Auszahlung des Krankentagegeldes klar und gerecht geregelt sind. Sie bieten sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern und Selbstständigen eine wichtige Orientierung und Sicherheit beim Umgang mit krankheitsbedingten Verdienstausfällen.

Krankentagegeld für Angestellte

Das Krankentagegeld ist eine wesentliche Stütze für Angestellte, die durch eine Erkrankung vorübergehend nicht arbeiten können. Um zu verstehen, wie Anspruch und Auszahlung funktionieren, müssen wir uns die Voraussetzungen, die Berechnung der Höhe und die Dauer der Bezüge genau anschauen.

Voraussetzungen für den Bezug von Krankentagegeld

Für Angestellte in Deutschland beginnt der Anspruch auf Krankentagegeld meist nach einer Wartezeit von sechs Wochen. Diese Zeit wird auch als Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bezeichnet, während der der Arbeitgeber das Gehalt weiterzahlt. Erst nach dieser Zeit springt die gesetzliche Krankenversicherung mit dem Krankentagegeld ein. Damit Angestellte einen Anspruch darauf haben, müssen sie bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sein und der Krankheitsfall muss ärztlich bescheinigt werden.

Die Arbeitsunfähigkeit muss zudem fortlaufend bescheinigt werden, da der Anspruch pausiert, wenn die Arbeitsfähigkeit wiederhergestellt ist, selbst wenn es nur temporär ist.

Berechnung der Höhe des Krankentagegeldes

Die Höhe des Krankentagegelds orientiert sich an dem letzten, vor der Krankheit erzielten Einkommen des Angestellten. Es beträgt ungefähr 70% des Bruttoeinkommens bzw. maximal 90% des Nettoeinkommens, aber hier gibt es eine obere Grenze, die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze. Aktuell liegt das tägliche Krankengeld maximal bei etwa 112,88 Euro (Stand 2023).

Dauer der Bezüge

Die Bezugsdauer des Krankentagegeldes ist grundsätzlich nicht zeitlich begrenzt. Es wird so lange gezahlt, wie die Arbeitsunfähigkeit ärztlich bescheinigt wird. Jedoch gibt es hier auch spezifische Regelungen je nach Krankenversicherung und Tarif. In der Regel ist der Bezug auf maximal 78 Wochen innerhalb von drei Jahren bei derselben Krankheitsursache begrenzt.

Diese Regelungen zeigen, dass das System in Deutschland darauf ausgelegt ist, Angestellte bei Krankheit finanziell zu unterstützen, ohne dass sie sich Sorgen um den unmittelbaren Verlust ihres Einkommens machen müssen. Die genauen Details können jedoch je nach Krankenkasse variieren, und es ist ratsam, sich bei der eigenen Kasse nach den spezifischen Bedingungen zu erkundigen.

Krankentagegeld für Selbstständige

Selbstständige stehen vor besonderen Herausforderungen, wenn es um das Thema Krankentagegeld geht. Im Gegensatz zu Angestellten, die in der gesetzlichen Krankenversicherung durch das gesetzliche Krankengeld abgesichert sind, müssen Selbstständige privat vorsorgen, um einen Einkommensverlust im Krankheitsfall abzufedern.

Besondere Regelungen und Unterschiede zu Angestellten

Das Krankentagegeld für Selbstständige ist nicht automatisch in der Krankenversicherung enthalten, sondern muss in der Regel als zusätzliche Option in der privaten Krankenversicherung gewählt werden. Die Herausforderung hierbei ist, dass das Krankentagegeld so gestaltet sein muss, dass es tatsächlich die finanziellen Einbußen abdeckt, die durch die Krankheitsperiode entstehen können.

Ein weiterer wesentlicher Unterschied besteht in der Flexibilität der Tarifwahl. Selbstständige können oft individuell bestimmen, ab welchem Tag der Arbeitsunfähigkeit das Krankentagegeld ausgezahlt werden soll. Die sogenannte Karenzzeit – also die Wartezeit, bis Leistungen ausbezahlt werden – ist variabel und kann je nach persönlicher und finanzieller Situation angepasst werden. Typischerweise wählen Unternehmer eine Karenzzeit zwischen 14 Tagen und sechs Wochen.

Optionen der Versicherung für Selbstständige

Für die Absicherung durch ein Krankentagegeld gibt es verschiedene Möglichkeiten und Anbieter. Es empfiehlt sich, Multiple Angebote zu vergleichen und auf folgende Aspekte besonders zu achten:

  • Höhe des Krankentagegelds: Wichtig ist, dass die Höhe des Krankentagegelds den üblichen Nettoeinkünften entspricht oder diese zumindest annähernd erreicht, um keine finanziellen Engpässe während der Krankheit zu erleiden.

  • Anpassbarkeit: Manche Tarife bieten die Möglichkeit, die Höhe des Krankentagegeldes auch nachträglich noch anzupassen, etwa bei einer Veränderung des Einkommens.

  • Transparenz und Konditionen: Klare, verständliche Bedingungen sind essentiell, um sicherzustellen, dass im Krankheitsfall keine unerwarteten Haken den Erhalt des Krankentagegeldes gefährden.

Die Investition in eine gute Krankentagegeldversicherung kann sich für Selbstständige enorm auszahlen, da sie im Krankheitsfall das Weiterlaufen des Unternehmens und die Deckung persönlicher Kosten sichert. Daher sollte der Abschluss einer solchen Versicherung als integraler Bestandteil der unternehmerischen Risikovorsorge betrachtet werden.


In diesem Abschnitt sollte die Information nicht nur die notwendige Absicherung für Selbstständige aufzeigen, sondern auch dabei helfen, eine fundierte Entscheidung bei der Auswahl des Krankentagegeldes zu treffen.

Antragsverfahren und Auszahlungsprozess

Wenn du krank bist und nicht arbeiten kannst, ist das letzte, worüber du dir Sorgen machen möchtest, wie du deinen Lebensunterhalt bestreitest. Glücklicherweise gibt es das Krankentagegeld, das dir in solchen Zeiten finanzielle Unterstützung bietet. Der Antrag kann allerdings ein wenig bürokratisch sein. Hier zeige ich dir, wie du diesen Prozess möglichst reibungslos überstehen kannst.

Schritt-für-Schritt Anleitung zur Beantragung

Erstens, du musst offiziell krankgeschrieben sein. Dein Arzt wird dir eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen, die du an deine Krankenkasse weiterleiten musst. Es ist wichtig, dass du dies unverzüglich machst, denn die Fristen sind oft sehr streng.

Zweitens, sobald deine Krankenkasse die Krankschreibung erhalten hat, beginnt der Prozess zur Bewertung deines Anspruchs auf Krankentagegeld. Du wirst in der Regel innerhalb weniger Tage eine Antwort erhalten.

Nötige Dokumente und Nachweise

Um den Antrag zu stellen, benötigst du neben der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung oft weitere Dokumente:

  • Persönliche Identifikationsdokumente
  • Nachweis über das bisherige Einkommen
  • Eventuell weitere medizinische Berichte

Es ist ratsam, alle diese Dokumente bereits vor Eintritt einer Krankheit griffbereit zu haben, damit im Fall der Fälle alles schnell geht.

Tipps, um häufige Fehler zu vermeiden

  • Vermeide Verzögerungen bei der Einreichung deiner Dokumente. Zu späte Anträge können dazu führen, dass dein Anspruch auf Krankentagegeld reduziert wird oder du retrospektiv Gelder zurückzahlen musst.
  • Achte darauf, dass alle eingereichten Unterlagen vollständig und korrekt sind. Fehler in den Dokumenten können den Prozess deutlich verlangsamen.

Indem du diesen Schritten folgst und darauf achtest, alles richtig zu machen, kannst du sicherstellen, dass du dein Krankentagegeld ohne größere Probleme erhältst. So kannst du dich voll und ganz auf deine Genesung konzentrieren und musst dir weniger Gedanken um finanzielle Unsicherheiten machen.

Häufige Fragen und Probleme

In der Praxis treten rund um das Thema Krankentagegeld immer wieder Fragen und Probleme auf, die sowohl für Arbeitnehmer als auch Selbstständige relevant sind. Hier klären wir einige der häufigsten Unsicherheiten und bieten Lösungen für gängige Probleme.

Häufig gestellte Fragen

1. Ab wann habe ich Anspruch auf Krankentagegeld?
Der Anspruch auf Krankentagegeld setzt üblicherweise ein, nachdem die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers endet, also in der Regel ab dem 43. Krankheitstag. Bei Selbstständigen hängt der Beginn des Anspruchs von den individuell vereinbarten Bedingungen ihrer Krankentagegeldversicherung ab.

2. Wie hoch ist das Krankentagegeld?
Das Krankentagegeld richtet sich generell nach dem zuletzt erzielten Einkommen. Es soll das Einkommen während der Krankheitsphase teilweise ersetzen und beträgt meistens etwa 70% bis 90% des Nettoeinkommens.

3. Was muss ich tun, wenn mein Antrag auf Krankentagegeld abgelehnt wird?
Es ist wichtig, den Ablehnungsbescheid genau zu prüfen und die Gründe für die Ablehnung zu verstehen. Oftmals liegen Ablehnungen an fehlenden Dokumenten oder formalen Fehlern. Es besteht die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen, wofür in der Regel eine Frist von einem Monat ab Erhalt des Bescheids gilt.

Umgang mit Ablehnungen und Beschwerden

Ablehnung des Antrags:
Wenn Ihr Antrag auf Krankentagegeld abgelehnt wird, können formale Fehler, fehlende Unterlagen oder unzureichende medizinische Begründungen die Ursachen sein. Unser Tipp: Reichen Sie alle geforderten Unterlagen vollständig ein und achten Sie darauf, dass Ihr Arzt die Krankschreibung detailliert und nachvollziehbar ausfüllt.

Beschwerdeverfahren:
Falls Sie mit der Entscheidung Ihrer Versicherung nicht einverstanden sind, können Sie zunächst den Weg der internen Beschwerde bei der Versicherung suchen. Sollte dies nicht zur Lösung führen, besteht die Möglichkeit, sich an den Ombudsmann für Versicherungen oder an eine Verbraucherberatungsstelle zu wenden.

Diese Informationen sollten Ihnen helfen, typische Problemstellungen in Bezug auf das Krankentagegeld besser zu navigieren. Bei weiterführenden Unsicherheiten ist es ratsam, professionelle Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen oder direkt bei Ihrer Krankenversicherung nachzufragen.

Schlussbetrachtung

Nachdem wir uns ausführlich mit dem Thema Krankentagegeld in verschiedenen Kontexten beschäftigt haben, ist es nun an der Zeit, die wichtigsten Punkte zusammenzufassen und einen Blick in die Zukunft zu werfen.

Kerngedanken zum Krankentagegeld: Das Krankentagegeld ist eine essenzielle finanzielle Absicherung für Personen, die aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls nicht arbeiten können. Es bietet sowohl für Angestellte als auch für Selbstständige einen wichtigen finanziellen Rückhalt. Während Angestellte in den Genuss der gesetzlichen Regelungen kommen, haben Selbstständige die Freiheit, ihre Versicherungen individuell anzupassen, was zugleich eine gründliche Planung erfordert.

Die Höhe und Dauer der Zahlungen sind zentrale Aspekte, die von der jeweiligen Versicherungspolice und den gesetzlichen Bestimmungen abhängen. Das Antragsverfahren kann komplex sein, weshalb eine sorgfältige Vorbereitung der benötigten Dokumente und ein Verständnis der Anforderungen unerlässlich sind.

Ein Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungen in der Krankentagegeldversicherung zeigt, dass das Interesse an flexibleren und umfassenderen Deckungen wächst. Dies könnte insbesondere für Selbstständige von Vorteil sein, die nach maßgeschneiderten Lösungen suchen, um ihre berufliche und finanzielle Lage abzusichern. Es ist zu erwarten, dass Versicherungen zunehmend innovative Produkte anbieten werden, um den individuellen Bedürfnissen und Lebenssituationen ihrer Kunden noch besser gerecht zu werden.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Krankentagegeld eine unverzichtbare Komponente im finanziellen Sicherheitsnetz der modernen Arbeitswelt ist. Eine kontinuierliche Anpassung an gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen wird dafür entscheidend sein, dass dieses Sicherheitsnetz auch in Zukunft stark und belastbar bleibt.

Wenn Sie sich noch detaillierter über das Thema Krankentagegeld informieren möchten, bieten die folgenden Links umfassende Informationen und nützliche Tipps, die Ihnen sowohl das Verständnis vertiefen als auch helfen können, effektiv mit der Beantragung umzugehen. Diese Ressourcen sind speziell darauf ausgelegt, sowohl Fachleuten als auch Laien einen gründlichen Überblick zu verschaffen.

  • Privates Krankentagegeld: Das sollten Sie wissen
    Hier finden Sie spezifische Informationen zur privaten Krankentagegeldversicherung, einschließlich der Vorteile, die es gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung bietet. Dieser Link ist besonders wertvoll, wenn Sie selbstständig sind oder einfach eine ergänzende Absicherung in Betracht ziehen.

  • Krankengeld: Ab wann Sie es bekommen und wie Sie es beantragen
    Dieser Artikel der Verbraucherzentrale gibt nicht nur einen guten Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um Krankengeld zu beziehen, sondern bietet auch konkrete Hilfestellungen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Beantragung.

Diese Links sind nicht nur eine Erweiterung des hier besprochenen Wissens, sondern begleiten Sie auch praktisch durch den Prozess der Antragstellung und helfen Ihnen, potenzielle Stolpersteine zu vermeiden.

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  • Private Krankenversicherung – Das musst Du wissen
    Die private Krankenversicherung (PKV) ist eine Form der Absicherung im Gesundheitswesen, die in Deutschland neben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) existiert. Sie bietet individuelle Versiche weiter

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Die private Krankenversicherung (PKV) ist eine Form der Krankenversicherung, die neben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) existiert. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, die für alle obligatorisch ist, kannst du als Selbstständiger oder Unternehmer dich für die private Krankenversicherung entscheiden. Du kannst individuell gestaltbare Versicherungspakete wählen, die je nach deinem Bedarf verschiedene Leistungen abdecken können. Dazu gehören unter anderem ambulante und stationäre Behandlungen, Zahnbehandlungen sowie Zusatzleistungen wie Chefarztbehandlungen und Einzelzimmer im Krankenhaus. Die Beiträge zur privaten Krankenversicherung richten sich nach deinem Alter, Gesundheitszustand und den gewählten Leistungen. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung, wo die Beiträge einkommensabhängig sind, werden die Beiträge in der PKV individuell vereinbart und können daher variieren. Es ist wichtig zu beachten, dass die private Krankenversicherung nicht für jeden zugänglich ist. Die Aufnahme in die PKV ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden, wie beispielsweise ein bestimmtes Mindesteinkommen oder ein bestimmter Berufsstatus.

Eine gern gestellte Frage, auf die es keine pauschale Antwort gibt. Die Kosten hängen von vielen individuellen Faktoren ab, wie z.B. dein Alter, dein Gesundheitszustand, der gewählte Tarif und die gewünschten Leistungen. Als Selbstständiger oder Unternehmer musst du besonders auf die Kosten achten, die mit der privaten Krankenversicherung verbunden sind. Es kann sich lohnen, verschiedene Angebote zu vergleichen, um die günstigste Option für dich zu finden.

welche private Krankenversicherung die beste ist, ist subjektiv und hängt von deinen individuellen Bedürfnissen und Prioritäten ab. Es gibt verschiedene private Krankenversicherungen, die unterschiedliche Tarife und Leistungen anbieten, sodass die "beste" Krankenversicherung für dich von deinen spezifischen Anforderungen abhängt. Einige Kriterien, die bei der Bewertung einer privaten Krankenversicherung berücksichtigt werden können, sind:
  • Deckungsumfang: Welche Leistungen sind im Versicherungsschutz enthalten, wie ambulante und stationäre Behandlungen, Zahnbehandlungen, Vorsorgeuntersuchungen, etc.?
  • Beitragshöhe: Wie hoch sind die monatlichen Beiträge für den gewählten Tarif?
  • Service und Kundenzufriedenheit: Wie ist der Ruf des Versicherungsunternehmens in Bezug auf Kundenservice, Erstattung von Kosten und Abwicklung von Leistungsanträgen?
  • Flexibilität: Bietet die Versicherung die Möglichkeit, den Tarif und die Leistungen flexibel anzupassen, wenn sich deine Bedürfnisse ändern?
  • Zusatzleistungen: Gibt es optionale Zusatzleistungen oder Extra-Services, die für dich von Interesse sein könnten?

Es gibt bestimmte Situationen, in denen ein Wechsel in die private Krankenversicherung möglicherweise nicht empfehlenswert ist. Hier sind einige Fälle, in denen du es dir gut überlegen solltest:
  • Finanzielle Stabilität: Private Krankenversicherungen können im Vergleich zu gesetzlichen Krankenversicherungen teurer sein, insbesondere für ältere Personen oder Personen mit Vorerkrankungen. Wenn die monatlichen Beiträge zu einer finanziellen Belastung werden könnten, ist ein Wechsel möglicherweise nicht ratsam.
  • Unsicherheit über Einkommen: Für den Wechsel in die private Krankenversicherung ist ein bestimmtes Mindesteinkommen ratsam. Wenn du nicht sicher bist, ob dein Einkommen langfristig auf einem ausreichend hohen Niveau bleibt, um die Beiträge zu bezahlen, solltest du vorsichtig sein.
  • Familienplanung: Wenn du planst, Kinder zu bekommen, solltest du bedenken, dass die gesetzliche Krankenversicherung oft bessere Leistungen für Schwangerschaft und Geburt bietet. Zudem sind Kinder in der gesetzlichen Familienversicherung beitragsfrei mitversichert.
  • Gesundheitszustand: Personen mit Vorerkrankungen oder einem höheren Risiko für bestimmte Krankheiten können Schwierigkeiten haben, eine bezahlbare private Krankenversicherung zu finden. In solchen Fällen kann es sinnvoller sein, in der gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben.
  • Berufliche Veränderungen: Wer eine berufliche Selbstständigkeit plant oder eine Tätigkeit im Ausland aufnimmt, sollte die Auswirkungen auf die Krankenversicherung sorgfältig prüfen. In manchen Fällen kann es vorteilhafter sein, in der gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben.

So lange die Scheidung nicht rechtskräftig ist und ihr nur getrennt lebt, ändert sich formal am Status nichts. Wir empfehlen bei rechtlichen Problemstellungen grundsätzlich eine Auskunft, durch eine entsprechend qualifizierte Beratungsstelle einzuholen.

Bei der Auswahl einer privaten Krankenversicherung gibt es mehrere wichtige Punkte zu beachten. Hier sind einige wichtige Aspekte:
  • Deckungsumfang: Überprüfe sorgfältig, welche Leistungen im Versicherungsschutz enthalten sind. Dazu gehören ambulante und stationäre Behandlungen, Zahnbehandlungen, Vorsorgeuntersuchungen, Medikamente, alternative Heilmethoden usw.
  • Selbstbeteiligung: Prüfe, ob die Versicherung eine Selbstbeteiligung vorsieht und wie hoch diese ist. Eine höhere Selbstbeteiligung kann zu niedrigeren Beiträgen führen, aber auch zu höheren Kosten im Krankheitsfall.
  • Wartezeiten: Achte darauf, ob und welche Wartezeiten für bestimmte Leistungen gelten. Einige Versicherungen haben Wartezeiten für bestimmte Behandlungen oder Vorerkrankungen.
  • Service und Kundenzufriedenheit: Informiere dich über den Ruf des Versicherungsunternehmens in Bezug auf Kundenservice, Erstattung von Kosten und Abwicklung von Leistungsanträgen. Bewertungen und Erfahrungen anderer Versicherungsnehmer können dabei hilfreich sein.
  • Flexibilität: Prüfe, ob die Versicherung die Möglichkeit bietet, den Tarif und die Leistungen flexibel anzupassen, wenn sich deine Bedürfnisse ändern.
  • Zusatzleistungen: Überlege, ob dir optionale Zusatzleistungen wie Chefarztbehandlung, Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus oder alternative Heilmethoden wichtig sind und ob diese von der Versicherung angeboten werden.
  • Finanzielle Stabilität: Achte auf die finanzielle Stabilität des Versicherungsunternehmens, um sicherzustellen, dass es langfristig in der Lage ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen.

Ja, Beiträge zur privaten Krankenversicherung können unter bestimmten Bedingungen in der Steuererklärung abgesetzt werden. Hier sind die wichtigsten Punkte dazu:
  • Voraussetzungen: Die Beiträge zur privaten Krankenversicherung in Höhe der Basisabsicherung können als Sonderausgaben steuermindernd geltend gemacht werden. Dazu müssen sie die Höchstbeträge für Sonderausgaben überschreiten.
  • Höchstbeträge: Die Höchstbeträge für Sonderausgaben sind gestaffelt und richten sich nach dem Familienstand sowie der Art der Krankenversicherung. Für Selbstständige und Beamte gelten dabei andere Regelungen als für Arbeitnehmer.
  • Selbstständige und Beamte: Selbstständige und Beamte können in der Regel ihre gesamten Beiträge zur privaten Krankenversicherung als Sonderausgaben geltend machen, da sie keine Arbeitnehmeranteile zur gesetzlichen Krankenversicherung haben.
  • Arbeitnehmer: Arbeitnehmer können nur den Teil ihrer Beiträge zur privaten Krankenversicherung absetzen, der die Arbeitgeberzuschüsse übersteigt. Der Arbeitgeberzuschuss zur privaten Krankenversicherung ist steuer- und sozialversicherungsfrei.
  • Vorsorgeaufwendungen: Neben den Beiträgen zur privaten Krankenversicherung können auch andere Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben abgesetzt werden. Beachte jedoch bitte die jeweiligen Höchstbeiträge.
Zu steuerlichen Themen empfehlen wir grundsätzlich die Hilfestellung durch einen Steuerberater oder einem Angehörigen der steuerberatenden Berufe.
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