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Jahresarbeitsentgeltgrenze 2024: Was zählt zum Gehalt dazu?

Ein essenzielles Thema für alle Berufstätigen: Welche Gehaltsbestandteile fließen in die Jahresarbeitsentgeltgrenze ein?

Als eine der meistdiskutierten Fragen in HR-Abteilungen und unter Arbeitnehmern ist die Bestimmung der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) und ihrer Komponenten. Die korrekte Einstufung entscheidet darüber, ob ein Arbeitnehmer pflichtversichert bleibt oder die Option hat, sich für eine private Krankenversicherung zu entscheiden.

Was ist die Jahresarbeitsentgeltgrenze?

Simplifiziert ausgedrückt, ist die JAEG der finanzielle Richtwert, oberhalb dessen Arbeitnehmer in Deutschland die Freiheit haben, zwischen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung zu wählen. Für das Jahr 2024 liegt die allgemeine Grenze bei beeindruckenden 69.300 Euro.

Wie berechnet sich das Jahresarbeitsentgelt?

Bei der Berechnung des Jahresarbeitsentgelts werden das regelmäßige monatliche Bruttoarbeitsentgelt und zusätzliche, regelmäßig gezahlte Entgeltbestandteile multipliziert mit zwölf gerechnet. Hier kommen oft Fragen auf: "Zählen Boni dazu? Und was ist mit Sonderzahlungen oder Prämien?"

Die variable Entlohnung und ihre Platzierung im JAEG

Besonders variable Gehaltsbestandteile wie Boni, Provisionen oder Prämien werfen oft Fragen auf. Hier ist die Regelung klar, aber komplex:

  • Regelmäßig und vertragsbasiert gezahlte variable Entgelte fließen in die Berechnung des Jahresarbeitsentgelts mit ein.
  • Einmalige oder unregelmäßig ausgezahlte Boni oder Provisionen werden nicht zum regelmäßigen Jahresarbeitsentgelt gezählt.

Bestandteile, die regelmäßig ins JAE einfließen:

  • Monatliche Grundgehälter
  • Garantierte monatliche Boni
  • Pauschal vergütete Überstunden

Bestandteile, die nicht ins JAE einfließen:

  • Nicht garantierte Jahresboni
  • Sporadische Überstundenentlohnungen

Die Bedeutung der Regelung

Die korrekte Einordnung des Jahresarbeitsentgelts hat weitreichende Folgen für die Sozialversicherungspflicht und damit für den Versicherungsschutz des Arbeitnehmers. Steuerliche Aspekte spielen ebenfalls eine Rolle, sodass eine präzise Erfassung und Prognose unabdingbar sind.

Fragen, die häufig auftreten:

  1. Was passiert, wenn ich die Versicherungspflichtgrenze nur knapp überschreite?

    • Sie haben die Möglichkeit, sich privat zu versichern, müssen aber nicht.
  2. Wie wirkt sich eine Gehaltserhöhung aus?

    • Erhöhungen, die zur Überschreitung der JAEG führen, ermöglichen den Wechsel zur privaten Krankenversicherung im folgenden Jahr.
  3. Spielen Mehrfachbeschäftigungen eine Rolle?

  • Ja, alle Einkünfte werden zusammengerechnet, um die JAEG zu bestimmen.

Persönliche Beratung für die private Krankenversicherung in Kerpen

Die Thematik der Jahresarbeitsentgeltgrenze und der damit verbundenen Versicherungsfreiheit ist komplex. Viele unserer Leser aus Kerpen und Umgebung haben spezifische Fragen, die ihren individuellen Fall betreffen.
Sie möchten wissen, wie sich Ihre persönliche Situation gestaltet? Für eine persönliche Beratung zur privaten Krankenversicherung in Kerpen stehen wir Ihnen auch kurzfristig gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach an oder vereinbaren Sie einen Termin.

Durch eine professionelle Beratung stellen Sie sicher, dass Sie alle Vorteile nutzen können, die Ihnen bei Überschreitung der Versicherungspflichtgrenze zur Verfügung stehen. Wir unterstützen Sie dabei, die für Sie passende Entscheidung zu treffen. Nutzen Sie die Gelegenheit, mehr aus Ihrem Gehalt herauszuholen!

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  • PKV bleibt auch zukünftig bezahlbar, so die BaFin
    https://www.pfefferminzia.de berichtet: Die Finanzaufsichtsbehörde BaFin hat untersucht, ob private Krankenversicherungen (PKV) auch in Zukunft vergleichbare Leistungen wie die gesetzliche Krankenver weiter
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    https://www.presseportal.de berichtet: Der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. hat zwei neue Mitglieder in seinem Vorstand und Hauptausschuss gewählt. Dr. Jan Esser von Allianz Private Kran weiter
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Die private Krankenversicherung (PKV) ist eine Form der Krankenversicherung, die neben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) existiert. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, die für alle obligatorisch ist, kannst du als Selbstständiger oder Unternehmer dich für die private Krankenversicherung entscheiden. Du kannst individuell gestaltbare Versicherungspakete wählen, die je nach deinem Bedarf verschiedene Leistungen abdecken können. Dazu gehören unter anderem ambulante und stationäre Behandlungen, Zahnbehandlungen sowie Zusatzleistungen wie Chefarztbehandlungen und Einzelzimmer im Krankenhaus. Die Beiträge zur privaten Krankenversicherung richten sich nach deinem Alter, Gesundheitszustand und den gewählten Leistungen. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung, wo die Beiträge einkommensabhängig sind, werden die Beiträge in der PKV individuell vereinbart und können daher variieren. Es ist wichtig zu beachten, dass die private Krankenversicherung nicht für jeden zugänglich ist. Die Aufnahme in die PKV ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden, wie beispielsweise ein bestimmtes Mindesteinkommen oder ein bestimmter Berufsstatus.

Eine gern gestellte Frage, auf die es keine pauschale Antwort gibt. Die Kosten hängen von vielen individuellen Faktoren ab, wie z.B. dein Alter, dein Gesundheitszustand, der gewählte Tarif und die gewünschten Leistungen. Als Selbstständiger oder Unternehmer musst du besonders auf die Kosten achten, die mit der privaten Krankenversicherung verbunden sind. Es kann sich lohnen, verschiedene Angebote zu vergleichen, um die günstigste Option für dich zu finden.

welche private Krankenversicherung die beste ist, ist subjektiv und hängt von deinen individuellen Bedürfnissen und Prioritäten ab. Es gibt verschiedene private Krankenversicherungen, die unterschiedliche Tarife und Leistungen anbieten, sodass die "beste" Krankenversicherung für dich von deinen spezifischen Anforderungen abhängt. Einige Kriterien, die bei der Bewertung einer privaten Krankenversicherung berücksichtigt werden können, sind:
  • Deckungsumfang: Welche Leistungen sind im Versicherungsschutz enthalten, wie ambulante und stationäre Behandlungen, Zahnbehandlungen, Vorsorgeuntersuchungen, etc.?
  • Beitragshöhe: Wie hoch sind die monatlichen Beiträge für den gewählten Tarif?
  • Service und Kundenzufriedenheit: Wie ist der Ruf des Versicherungsunternehmens in Bezug auf Kundenservice, Erstattung von Kosten und Abwicklung von Leistungsanträgen?
  • Flexibilität: Bietet die Versicherung die Möglichkeit, den Tarif und die Leistungen flexibel anzupassen, wenn sich deine Bedürfnisse ändern?
  • Zusatzleistungen: Gibt es optionale Zusatzleistungen oder Extra-Services, die für dich von Interesse sein könnten?

Es gibt bestimmte Situationen, in denen ein Wechsel in die private Krankenversicherung möglicherweise nicht empfehlenswert ist. Hier sind einige Fälle, in denen du es dir gut überlegen solltest:
  • Finanzielle Stabilität: Private Krankenversicherungen können im Vergleich zu gesetzlichen Krankenversicherungen teurer sein, insbesondere für ältere Personen oder Personen mit Vorerkrankungen. Wenn die monatlichen Beiträge zu einer finanziellen Belastung werden könnten, ist ein Wechsel möglicherweise nicht ratsam.
  • Unsicherheit über Einkommen: Für den Wechsel in die private Krankenversicherung ist ein bestimmtes Mindesteinkommen ratsam. Wenn du nicht sicher bist, ob dein Einkommen langfristig auf einem ausreichend hohen Niveau bleibt, um die Beiträge zu bezahlen, solltest du vorsichtig sein.
  • Familienplanung: Wenn du planst, Kinder zu bekommen, solltest du bedenken, dass die gesetzliche Krankenversicherung oft bessere Leistungen für Schwangerschaft und Geburt bietet. Zudem sind Kinder in der gesetzlichen Familienversicherung beitragsfrei mitversichert.
  • Gesundheitszustand: Personen mit Vorerkrankungen oder einem höheren Risiko für bestimmte Krankheiten können Schwierigkeiten haben, eine bezahlbare private Krankenversicherung zu finden. In solchen Fällen kann es sinnvoller sein, in der gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben.
  • Berufliche Veränderungen: Wer eine berufliche Selbstständigkeit plant oder eine Tätigkeit im Ausland aufnimmt, sollte die Auswirkungen auf die Krankenversicherung sorgfältig prüfen. In manchen Fällen kann es vorteilhafter sein, in der gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben.

So lange die Scheidung nicht rechtskräftig ist und ihr nur getrennt lebt, ändert sich formal am Status nichts. Wir empfehlen bei rechtlichen Problemstellungen grundsätzlich eine Auskunft, durch eine entsprechend qualifizierte Beratungsstelle einzuholen.

Bei der Auswahl einer privaten Krankenversicherung gibt es mehrere wichtige Punkte zu beachten. Hier sind einige wichtige Aspekte:
  • Deckungsumfang: Überprüfe sorgfältig, welche Leistungen im Versicherungsschutz enthalten sind. Dazu gehören ambulante und stationäre Behandlungen, Zahnbehandlungen, Vorsorgeuntersuchungen, Medikamente, alternative Heilmethoden usw.
  • Selbstbeteiligung: Prüfe, ob die Versicherung eine Selbstbeteiligung vorsieht und wie hoch diese ist. Eine höhere Selbstbeteiligung kann zu niedrigeren Beiträgen führen, aber auch zu höheren Kosten im Krankheitsfall.
  • Wartezeiten: Achte darauf, ob und welche Wartezeiten für bestimmte Leistungen gelten. Einige Versicherungen haben Wartezeiten für bestimmte Behandlungen oder Vorerkrankungen.
  • Service und Kundenzufriedenheit: Informiere dich über den Ruf des Versicherungsunternehmens in Bezug auf Kundenservice, Erstattung von Kosten und Abwicklung von Leistungsanträgen. Bewertungen und Erfahrungen anderer Versicherungsnehmer können dabei hilfreich sein.
  • Flexibilität: Prüfe, ob die Versicherung die Möglichkeit bietet, den Tarif und die Leistungen flexibel anzupassen, wenn sich deine Bedürfnisse ändern.
  • Zusatzleistungen: Überlege, ob dir optionale Zusatzleistungen wie Chefarztbehandlung, Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus oder alternative Heilmethoden wichtig sind und ob diese von der Versicherung angeboten werden.
  • Finanzielle Stabilität: Achte auf die finanzielle Stabilität des Versicherungsunternehmens, um sicherzustellen, dass es langfristig in der Lage ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen.

Ja, Beiträge zur privaten Krankenversicherung können unter bestimmten Bedingungen in der Steuererklärung abgesetzt werden. Hier sind die wichtigsten Punkte dazu:
  • Voraussetzungen: Die Beiträge zur privaten Krankenversicherung in Höhe der Basisabsicherung können als Sonderausgaben steuermindernd geltend gemacht werden. Dazu müssen sie die Höchstbeträge für Sonderausgaben überschreiten.
  • Höchstbeträge: Die Höchstbeträge für Sonderausgaben sind gestaffelt und richten sich nach dem Familienstand sowie der Art der Krankenversicherung. Für Selbstständige und Beamte gelten dabei andere Regelungen als für Arbeitnehmer.
  • Selbstständige und Beamte: Selbstständige und Beamte können in der Regel ihre gesamten Beiträge zur privaten Krankenversicherung als Sonderausgaben geltend machen, da sie keine Arbeitnehmeranteile zur gesetzlichen Krankenversicherung haben.
  • Arbeitnehmer: Arbeitnehmer können nur den Teil ihrer Beiträge zur privaten Krankenversicherung absetzen, der die Arbeitgeberzuschüsse übersteigt. Der Arbeitgeberzuschuss zur privaten Krankenversicherung ist steuer- und sozialversicherungsfrei.
  • Vorsorgeaufwendungen: Neben den Beiträgen zur privaten Krankenversicherung können auch andere Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben abgesetzt werden. Beachte jedoch bitte die jeweiligen Höchstbeiträge.
Zu steuerlichen Themen empfehlen wir grundsätzlich die Hilfestellung durch einen Steuerberater oder einem Angehörigen der steuerberatenden Berufe.
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